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Gibt es diese Krankheiten im Allgemeinen?

Gibt es diese Krankheiten im Allgemeinen?


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Die geplante Überarbeitung des Diagnose- und Statistikhandbuchs für psychische Erkrankungen (DSM) hat erneut die Frage aufgeworfen, welche Krankheiten in die psychiatrische Grundversorgung einbezogen werden sollen.

Von Stimmungsschwankungen in der Kindheit bis hin zu Störungen der Geschlechtsidentität gibt es viele Debatten darüber, viele Krankheiten zu akzeptieren.

1. Bipolare Störung im Kindesalter

Eine bipolare Störung, die durch permanente Stimmungsschwankungen gekennzeichnet ist, wurde kürzlich als eine der häufigsten psychiatrischen Komorbiditäten bei Kindern diagnostiziert. Zwischen 1994 und 2003 stieg die Inzidenz der Krankheit um 40 Kinder. Das größte Problem dabei ist laut Experten, dass es sich bei den meisten diagnostizierten Fällen nicht wirklich um eine bipolare Störung handelt. Daher versuchen die DSM-Redakteure, die Krankheit in Zukunft genauer zu definieren.

2. Asperger-Syndrom

Im Jahr 1994 wurde das Asperger-Syndrom, eine Art von Autismus, in der DSM Fourth Edition vorgestellt. Die sprachlichen Fähigkeiten sind bei Menschen mit einer Störung mit sozialen Behinderungen beeinträchtigt und gehen nicht mit einer schweren geistigen Behinderung einher. Es ist sehr schwierig, die Krankheit zu diagnostizieren, da sie anderen autistischen Krankheiten ähnlich ist. In der neuen Ausgabe wird die Krankheit wahrscheinlich in die Kategorie des hochfunktionellen Autismus fallen.

Das Asperger-Syndrom ist eine Art von Autismus

3. Homosexualität

Vielleicht wird eine der umstrittensten psychiatrischen Komorbiditäten, die es seit 1973 nicht mehr gab, nicht einmal als Geisteskrankheit angesehen. In der 1980er Ausgabe von DSM wurde eine Krankheit namens Ego-Dystonie-Homosexualität eingeführt, die jedoch nicht lange anhielt, sodass sie 1986 aus dem Buch gestrichen wurde.

4. Hysterie

Bei allen viktorianischen Frauen wurde eine hysterische Erkrankung diagnostiziert. Die Symptome waren nur sehr vage bekannt und die Krankheit wurde sehr sexistisch behandelt. Den meisten Frauen wurde sexuelle Erregung und Schlaflied verschrieben. Letztere verschlimmerten ihre Angstzustände und Depressionen im Allgemeinen weiter. Bis 1980 war die Hysterie vollständig von den DSM-Seiten verschwunden, da wir nun eine genauere und detailliertere Diagnose jeder Krankheit liefern können.

5. Zirbeldrüse

Sigmund Freud revolutionierte die Psychiatrie mit seinen Ansichten über die unbewusste und psychosexuelle Entwicklung am Ende des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Heutzutage sind jedoch viele Theorien veraltet. Zum Beispiel die Theorie der Penisdrüse, wonach die sexuelle Entwicklung junger Mädchen durch den Neid ihres Vaters auf den Penis gesteuert wird und sich an einem bestätigten sexuellen Verlangen orientiert.